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07.12.2017 | 16:40 Uhr

N24-Emnid-Umfrage zur SPD: / Nicht mal ein Drittel der Deutschen hält Schulz für guten SPD-Chef / Mehrheit findet Forderung nach Bürgerversicherung und Rückkehr in Vollzeit gut, Familiennachzug nicht

Berlin (ots) - Die SPD sortiert sich auf ihrem Parteitag neu und
streitet über die Rolle ihres Vorsitzenden Martin Schulz. Aber wie
finden die Wähler den SPD-Chef? Wer könnte den Job besser machen? Und
wie vernünftig sind die SPD-Bedingungen für eine Neuauflage der
Großen Koalition?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage bewerten nur 31 Prozent
der Befragten Martin Schulz als eher guten SPD-Chef. 45 Prozent
finden, er sei ein eher schlechter Parteivorsitzender.

Bei den SPD-Wählern ergibt sich ein anderes Bild: Dort finden 60
Prozent "ihren" Parteichef Martin Schulz eher gut, nur 29 Prozent der
sozialdemokratischen Anhänger finden ihn schlecht.

Insgesamt meinen 32 Prozent der Deutschen, Ex-SPD-Chef Sigmar
Gabriel wäre der derzeit am besten geeignete SPD-Vorsitzende. Martin
Schulz folgt auf dem zweiten Platz mit 22 Prozent Zustimmung, vor
Olaf Scholz (14 Prozent) und Andrea Nahles (9 Prozent).

Die Forderungen, die die SPD für das Zustandekommen einer
Koalition mit CDU/CSU ausgerufen hat, halten die Deutschen für
vernünftig - abgesehen vom Familiennachzug. 69 Prozent der Befragten
finden das angestrebte Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit gut. 55
Prozent der Deutschen sind für eine Bürgerversicherung. Den
Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus
halten allerdings nur 32 Prozent der Deutschen für gut, bei den
SPD-Wählern ist die Zustimmung zu dieser Forderung mit 35 Prozent
kaum größer.

Das SPD-Zustimmungsprozedere zur GroKo finden 49 Prozent der
Deutschen grundsätzlich gut, weil sie es für basisdemokratisch
halten. Aber es gibt auch Kritik an der Legitimierung der Großen
Koalition durch Parteitag, Parteikonvent und schließlich eine
Mitgliederbefragung. 33 Prozent der Bürger dauert das zu lange, 29
Prozent finden das Prozedere schlecht, weil am Ende nur
SPD-Mitglieder über die GroKo abstimmen dürfen. 23 Prozent
befürchten, die SPD-Führung werde durch die Zwischenlegitimierungen
in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeengt.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24/Emnid.

Feldzeit: 7.12.2017
Befragte: ca. 1.000



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