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12.07.2018 | 12:09 Uhr

Gemeinsame Presseerklärung - KfW und französische Förderbanken CDC und Bpifrance schließen Rahmenvereinbarungen für erweiterte Zusammenarbeit

Frankfurt am Main (ots) -

- Grundsätze für gemeinsame Projekte, Informations- und
Personalaustausch
- Vereinbarung offen für weitere Partner
- KfW-Vorstandsvorsitzender Bräunig: "Es sind die gemeinsamen
Projekte, die Europa voranbringen."

In Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und
des französischen Wirtschaftsministers Bruno Le Maire haben die KfW
und die französischen Förderbanken Bpifrance und Caisse des Dépôts am
Mittwoch, den 11. Juli in Paris eine Vereinbarung über eine engere
Zusammenarbeit unterzeichnet, die auch für weitere europäische
Partner offen ist. Darin schließen KfW, Caisse des Dépôts und
Bpifrance bilaterale Rahmenvereinbarungen und verständigen sich auf
Grundsätze ihrer Zusammenarbeit. Diese umfassen die Felder der
Zusammenarbeit, die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben, die Kooperation
im Kontext von EU-Initiativen oder den Austausch von Informationen
und Personal. Die Vereinbarung ist nicht exklusiv und steht weiteren
europäischen Förderbanken offen.

Die Caisse des Dépôts und ihre Tochtergesellschaften sind als
Langfrist-Investoren aktiv, welche dem öffentlichen Interesse und der
ökonomischen Entwicklung des ländlichen Raums verpflichtet sind.
Bpifrance fördert kleine und mittelständische Unternehmen sowie
Gründer mit Fremd- und Eigenkapital. Die KfW unterstützt als
staatliche Förderbank den Wandel und treibt zukunftsweisende Ideen in
Deutschland, Europa und weltweit voran. Auch mit der französischen
Entwicklungsbank AFD Agence Francaise de Dévelopement, die in der
finanziellen Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern
aktive ist, arbeitet die KfW an einer entsprechenden Vereinbarung.

Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Dr. Günther Bräunig sagte
anlässlich der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarungen: "Es sind die
gemeinsamen Projekte, die Europa voranbringen. Dazu laden wir auch
andere europäische Partner ein. Unsere Zusammenarbeit ist ein
Musterbeispiel dafür, wie Europa erfolgreich sein kann: Indem die
Partner ihre jeweiligen Stärken einbringen und auf ein Ziel zum
gemeinsamen Nutzen ausrichten."

Nicolas Dufourcq, CEO von Bpifrance erklärte: "Diese Kooperation,
mit der bis zu einer Milliarde Euro von öffentlichen und privaten
Investoren für aufstrebende deutsche und französische Start-ups in
den beiden Ländern mobilisiert werden können, wird zusammen mit der
Meseberger Erklärung inbesondere dazu beitragen, europäische Player
im Deep Tech-Segment hervorzubringen."

Eric Lombard, CEO der Caisse des Dépôts, betonte: "Die
Unterzeichnung dieses MoU ist ein wichtiger Schritt vorwärts für
unser Institut; es wird bei der Gestaltung unseres eigenen
Transformationsprozesses mit der Banque des Territoires sowie auf
bilateraler und europäischer Ebene eine Schlüsselrolle spielen."

KfW, CDC und Bpifrance arbeiten bereits seit Jahren auf
europäischer Ebene zusammen. So sind z.B. KfW und CDC gemeinsam im
europäischen Infratrukturfonds Marguerite engagiert. Mit Bpifrance
arbeitet die KfW unter anderem an der Entwicklung der Venture
Capital-Märkte in Frankreich und Deutschland und investiert gemeinsam
mit ihr in grenzüberschreitende Fonds mit technologischem Schwerpunkt
(z.B. Bio- und Umwelttechnologie, Medizintechnik, LifeScience etc.)
oder auf dem Gebiet der Digitalisierung. In Brüssel unterhalten die
KfW, CDC, Bpifrance, AFD sowie die italienische Förderbank CDP eine
gemeinsame EU-Repräsentanz.



Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt
Tel. +49 (0)69 7431 44, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: wolfram.schweickhardt@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Bpifrance
Annelot Huijgen
Tel. +33 (0)141 7994 48
E-Mail: annelot.huijgen@bpifrance.fr

Caisse des Depots
Press department
Tel. +33 (0)158 5040 00
E-Mail: service.presse@caissedesdepots.fr

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

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